Neue Bcher

Amerikanische Romane

Larry Brown, Fay, Heyne Verlag, 2017, RomanLarry Brown
Fay

Stellen wir uns Fay vor wie Marilyn Monroe, als sie noch sehr jung war und als Norma Jean Baker mit 18 Jahren als Fotomodell entdeckt wurde. Die 17jährige Fay macht sich auf den Weg, um Armut, Missbrauch und Gewalt in ihrer Familie von Wanderarbeitern in Mississippi zu entkommen.

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Hanya Yanagihara, Ein wenig Leben, Roman. Hanser BerlinHanya Yanagihara
Ein wenig Leben

Dieser Roman ist spannend und zugleich erschütternd. Es gibt Phasen, da würde man am liebsten aufhören mit der Lektüre, weil das unerbittliche Schicksal der Protagonisten einem das Herz zerreißt. Geht aber nicht. Man gerät in einen Sog unentrinnbaren Mit-Leidens.

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Kent Haruf, Unsere Seelen bei Nacht,. DiogenesKent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht

Addie Moore und Louis Waters sind Nachbarn. Sie leben in einer fiktiven Kleinstadt in Colorado, beide sind verwitwet, beide alt, beide einsam. Eines Tages fasst sich die 70jährige Addie ein Herz, klingelt bei Louis und macht ihm ein Angebot.

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Imbolo Mbue, Das geträumte Land, Kiepenheuer und WitschImbolo Mbue
Das geträumte Land

Der große Traum vom besseren Leben – den will Jende Jonga sich und seiner Familie erfüllen, koste es was es wolle. Seine Kinder sollen es eines Tages besser haben, Bildung und Wohlstand genießen, fern von Elend und Korruption in Afrika. Und er hat Glück.

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Dave Eggers, Bis an die Grenze, Kiepenheuer und WitschDave Eggers
Bis an die Grenze

Es ist ein Roadtrip, eine Aussteigergeschichte, eine verzweifelte Flucht: Josie hat ihre Praxis verloren, ihr nichtsnutziger Mann hat sie verlassen, will aber plötzlich die Kinder sehen, und pleite ist sie auch. Ein kleines Säckchen mit 3000 Dollar ist übrig geblieben. Damit wird sie mit den beiden Kinder nicht lange über die Runden kommen.

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Elizabeth Strout, Die Unvollkommenheit der Liebe, LuchterhandElizabeth Strout
Die Unvollkommenheit der Liebe

"Diese Geschichte hier, das ist meine. Meine. Und ich bin Lucy Barton." Das sagt die Ich-Erzählerin, und man hat dabei Gefühl, dass sie es hoch erhobenen Hauptes sagt. Mit Stolz in der Stimme.

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Verna B. Carleton, Zurück in Berlin. Aufbau-VerlagVerna B. Carleton
Zurück in Berlin

Ein verschollener Nachkriegsroman kann - und sollte - wiederentdeckt werden: Die Journalistin Verna B. Carleton, die während des 2. Weltkriegs in Mexiko Freundschaft mit vielen deutschen Exilanten schloss, schrieb ihren ersten und einzigen Roman über die Heimkehr eines Mannes nach Berlin.

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John Williams, Augustus, dtvJohn Williams
Augustus

In seiner Jugend träumte er davon, Schriftsteller zu werden und schrieb sogar einige Gedichte, im Wettstreit mit seinem Freund Maecenas. Doch als sein Großonkel Julius Caesar ermordet wurde, ergriff der neunzehnjährige Gaius Octavian seine Chance, die Mörder aus dem Weg zu räumen und manövrierte sich ins Zentrum der Macht.

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J. Ryan Stradal, Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens. Roman. DiogenesJ. Ryan Stradal
Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

Der rote Faden dieses Romans: die Freude an der Nahrung, die Begeisterung fürs Kochen/Backen/Braten und was immer man mit Rohstoffen und Zutaten so alles anfangen kann. Die großen Dramen sind darin eingebettet und werden zu verpassten Gelegenheiten und immer auch überraschenden Wendungen.

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Jami Attenberg, Saint Mazie, Schöffling&Co.Jami Attenberg
Saint Mazie

"Einen Namen wie Mazie vergisst man nicht" – jedenfalls nicht, wenn man Mazie Phillips kannte, die im The Venice Filmtheater Karten verkaufte und den Obdachlosen in ihrer Stadt New York half, wo immer sie konnte, als die Wirtschaftskrise die Menschen in tiefes Elend stürzte.

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Donald Ray Pollock, "Die himmlische Tafel", Verlagsbuchhandlung LiebeskindDonald Ray Pollock
Die himmlische Tafel

Der Groschenroman "Das Leben von Bloody Bill Bucket" ist ihre Bibel, und schon die Namen der Jewett-Brüder, Cane, Cob und Chimney, zeugen von Armut im Leben und im Geiste. Doch als ihr Vater an vergammeltem Fleisch elend stirbt, folgen sie mit beachtlichem Lebenswillen dem Vorbild ihres literarischen Räuberhelden.

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Emma Cline, The Girls, Hanser Verlag

Emma Cline
The Girls

"Dass ich aufsah, lag an dem Gelächter, dass ich weiter hinsah, an den Mädchen" – zu lachen hat die vierzehnjährige Evie Boyd wenig, denn das Leben mit ihrer Mutter im kalifornischen Vorort in diesem Sommer 1969 findet sie öde, und die Aussicht, im Herbst auf ein Internat zu gehen, ist kaum das Ziel ihrer Wünsche.

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