Neue Bcher

Deutsche Romane

Juli Zeh, Leere Herzen, Luchterhand LiteraturverlagJuli Zeh
Leere Herzen

Es ist ein spannendes Stück Zukunft, das uns Julie Zeh in "Leere Herzen" präsentiert – eine Zukunft, die gar nicht weit entfernt ist, denn sie lässt ihren Roman im Jahr 2025 spielen.

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Milena Michiko Flašar, Herr Katō spielt Familie, WagenbachMilena Michiko Flašar
Herr Katō spielt Familie

Auf seinem Heimweg vom Arzt, der ihn für rundum gesund erklärte, weicht Herr Katō vom gewohnten Weg ab, und auf einem Friedhof wagt er ein spontanes Tänzchen, wie ein Affe, wie ein sterbender Schwan, "wie in dem Ballett, in das ihn seine Frau vor der Ehe gezwungen hat, damit er wüsste, sie sagte es so, ‚wer ich bin‘."

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Bernhard Schlink, Olga, DiogenesBernhard Schlink
Olga

"Aber ich hatte Olga, meine Erinnerungen an sie waren mir kostbar, und ihr Chronist zu sein war mir genug." Erst im zweiten Teil des Romans tritt dieser Chronist auf den Plan, ein Mann, den Olga Rinke als etwas langweiliges, behütetes Kind empfand, der aber an ihr hing und ihren Geschichten zuhörte.

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Tim Krohn, Erich Wyss übt den freien Fall, Galiani BerlinTim Krohn
Erich Wyss übt den freien Fall

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das sich Tim Krohn vorgenommen hat: Knapp 1000 menschliche Regungen will er in einer Art Enzyklopädie beschreiben, die Gefühle kann man sich samt dazu passender Geschichten bei ihm kaufen. Das Projekt wird mit einem großangelegten Crowdfunding finanziert.

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Hanns-Josef Ortheil, Der Typ ist da. Roman. Kiepenheuer und WitschHanns-Josef Ortheil
Der Typ ist da

Der Typ ist da – steht vor der Haustür und wartet. Matteo aus Venedig, den Mia spontan nach Köln eingeladen hatte, als sie in Venedig studierte. Aber dass er es ernst nehmen würde! Er zeigt ihr den zerknitterten Zettel von damals, und sie weiß: Sie kann ihn nicht einfach wegschicken.

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Robert Menasse, Die Hauptstadt, Roman, SuhrkampDEUTSCHER BUCHPREIS 2017
Robert Menasse "Die Hauptstadt"

Ein angstvolles Schwein rennt durch Brüssels Mitte, und alle, die es sehen, werden in Robert Menasses Roman zu Spielern, um ihre je eigenen Interessen oder auch um Europas Werte. Ein fulminanter Beginn, aus dem Robert Menasse seine Handlungsfäden gewinnt und zu einem höchst kunstvollen und überraschend beweglichen Mosaik verwebt.

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Isabel Fargo Cole, Die grüne Grenze, Roman, Edition NautilusIsabel Fargo Cole
Die grüne Grenze

"Wie klingen die Geschichtsbücher, deren Geheimschrift man nicht entziffern kann?" Vielleicht ein wenig so wie dieser erste Roman der Schriftstellerin und Übersetzerin Isabel Fargo Cole, der sich so schlafwandlerisch sicher und zugleich traumverloren zwischen den Zeiten im Leben des Schriftstellers Thomas Grünberg bewegt.

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Marion Poschmann, Die Kieferninseln. Roman. SuhrkampMarion Poschmann
Die Kieferninseln

Einen "Bartforscher im Rahmen eines Drittmittelprojekts" in den Mittelpunkt eines Romans zu stellen, zeugt von Marion Poschmanns Begabung, ironischen Abstand zu ihren Figuren einzunehmen.

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Sasha Marianna Salzmann, Ausser sich, Suhrkamp Sasha Marianna Salzmann
Ausser sich

"Die Zeit ist also ein Heute, von vor hundert Jahren bis jetzt.“ Diesen Satz Ingeborg Bachmanns stellt die Autorin als Motto vor ihren Roman, denn um den zeitlichen Ablauf geht es ihr nicht.

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Ulrich Schacht, Notre Dame, Roman, Aufbau VerlagUlrich Schacht
Notre Dame

Der Schriftsteller und Journalist Torben Berg ist auf dem Weg nach Paris. Dort wird er Silvester verbringen, allein, ohne Ehefrau, Tochter, Geliebte. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, voller Erinnerungen, die ihm auf der Seele lasten.

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Carmen Stephan, It's all true, S. FischerCarmen Stephan
It’s all true

"Vier Männer auf einem Floß" sollte eine Episode in Orson Welles‘ Film "It’s all true" heißen. 1941, als Amerika in den Krieg eingetreten war, las der damals 27jährige Regisseur eine kleine Meldung in der Zeitung - von vier Fischern, Jangaderos, die auf einem selbstgebauten Floß von Fortaleza nach Rio aufbrachen.

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Paulus Hochgatterer, Der Tag, an dem mein Großvater ein Geld war, DeutickePaulus Hochgatterer
Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Fünf Schwestern und Nelli, ein dreizehnjähriges Flüchtlingskind, das 1944 auf dem Bauernhof in Niederösterreich auftauchte und sich an ihre eigene Geschichte kaum mehr erinnert. Oder verschweigt sie sie, aus guten Gründen?

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