Neue Bcher

Deutsche Romane

Marion Poschmann, Die Kieferninseln. Roman. SuhrkampMarion Poschmann
Die Kieferninseln

Einen "Bartforscher im Rahmen eines Drittmittelprojekts" in den Mittelpunkt eines Romans zu stellen, zeugt von Marion Poschmanns Begabung, ironischen Abstand zu ihren Figuren einzunehmen.

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Sasha Marianna Salzmann, Ausser sich, Suhrkamp Sasha Marianna Salzmann
Ausser sich

"Die Zeit ist also ein Heute, von vor hundert Jahren bis jetzt.“ Diesen Satz Ingeborg Bachmanns stellt die Autorin als Motto vor ihren Roman, denn um den zeitlichen Ablauf geht es ihr nicht.

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Ulrich Schacht, Notre Dame, Roman, Aufbau VerlagUlrich Schacht
Notre Dame

Der Schriftsteller und Journalist Torben Berg ist auf dem Weg nach Paris. Dort wird er Silvester verbringen, allein, ohne Ehefrau, Tochter, Geliebte. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, voller Erinnerungen, die ihm auf der Seele lasten.

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Carmen Stephan, It's all true, S. FischerCarmen Stephan
It’s all true

"Vier Männer auf einem Floß" sollte eine Episode in Orson Welles‘ Film "It’s all true" heißen. 1941, als Amerika in den Krieg eingetreten war, las der damals 27jährige Regisseur eine kleine Meldung in der Zeitung - von vier Fischern, Jangaderos, die auf einem selbstgebauten Floß von Fortaleza nach Rio aufbrachen.

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Mirko Bonné, Lichter als der Tag, SchoefflingMirko Bonné
Lichter als der Tag

Am Anfang von Mirko Bonnés Roman sind schon alle Motive versammelt: Das Licht, das Raimund Merz als Junge kannte und später nur noch in der Bahnhofshalle seiner Stadt Hamburg wiederfindet, das Leuchten auf einem fast vergessenen Bild von Corot, das Heimweh, "eigentlich ein Lichtweh", das sein Leben immer mehr beherrscht.

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Kerstin Preiwuß, Nach Onkalo,  Roman, Berlin Verlag, 2017gKerstin Preiwuß
Nach Onkalo

"Die Tage unterscheiden sich nicht. Sie wechseln einander nur ab. Aber das Licht ändert sich und bringt vieles zurück." Als Matuscheks Mutter stirbt, verändert sich nicht nur das Licht.

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Natascha Wodin, Sie kam aus Mariupol, RowohltNatascha Wodin
Sie kam aus Mariupol

"Ich wusste nur, dass ich zu einer Art Menschenunrat gehörte, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übrig geblieben war.“ Natascha Wodins Eltern sind als Zwangsarbeiter aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, in einem der mehr als 30.000 Lager knapp dem Tod entronnen.

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Tim Krohn, Herr Brechbühl sucht eine Katze, Roman, Galiani BerlinTim Krohn
Herr Brechbühl sucht eine Katze

"Ich hatte schon immer die Fantasie, eine Enzyklopädie der menschlichen Gefühle und Charakterzüge zu schreiben. Über die Jahre entstand eine Liste von knapp tausend solcher 'Regungen'. Allerdings ging ich davon aus, dass das Projekt mein Alterswerk werden würde."

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Zsuzsa Bánk, Schlafen werden wir später, S. Fischer VerlagZsuzsa Bánk
Schlafen werden wir später

"Das Knistern in den Lebensfäden – es ist laut geworden. Eine Angst hat sich in mein Leben gefressen. Sie wimmert an meinem Ohr, nagt an meinen Ohrläppchen. Legt die kalten Finger um meinen Hals."

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Heike Melba-Fendel, Zehn Tage im Februar, Blumenbar-VerlagHeike-Melba Fendel
Zehn Tage im Februar

Für Nicht-Berliner und alle, die nur gelegentlich mal ins Kino gehen: Zehn Tage im Februar, das bedeutet zehn Tage randvoll mit Filmen, Pressekonferenzen, Partys, schlechter Luft und fehlendem Schlaf: Berlinale-Zeit.

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Jan-Philipp Sendker, Am anderen Ende der Nacht, Blessing VerlagJan-Philipp Sendker
Am anderen Ende der Nacht

Der kleine David ist ein hübscher, aufgeweckter Junge, vier Jahre alt, dunkle Locken, strahlend blaue, asiatische Augen. Ein "Gweilo", ein weißer Ausländer. Sein Vater Paul tanzt mit ihm auf dem "Platz des Volkes" in Sichuan. Paul lebt mit Frau und Sohn in Hongkong, sie sind auf einer Chinareise.

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Erika Pluhar, Gegenüber, Residenz VerlagErika Pluhar
Gegenüber

Ein alte Frau erwacht aus einer Ohnmacht, sie liegt am Boden, draußen braut sich ein Gewitter zusammen, es ist heiß. Die Frau ist verwirrt, weiß nicht was passiert ist, hat Mühe aufzustehen, die Orientierung wiederzufinden. Ein Schwächeanfall.

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