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Romane

Birgit Vanderbeke, Ich freue mich, dass ich geboren bin, PiperBirgit Vanderbeke
Ich freue mich, dass ich geboren bin

Das sagt irgendwann ein Kind, das die Eltern nie haben wollten, das die Mutter in die Ehe mit einem Minderjährigen trieb und damit weit weg vom Traum einer Gutsbesitzerehefrau, die sie zu werden hoffte - aber dieser Mann ist im Krieg gestorben.

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Roland Schimmelpfennig, An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Roman, S.FischerRoland Schimmelpfennig
An einem eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

In Berlin, müsste man noch ergänzen. Ein ungewöhnlich langer Titel, der einiges verspricht – Großstadt, Jahrhundertwende, eiskalter Winter. Da erwartet man vom meistgespielten Dramatiker Deutschlands eine spannende Geschichte – so verheißungsvoll wie der Anfang seines Roman-Debüts:

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Juli Zeh, Unterleuten, Luchterhand LiteraturverlagJuli Zeh
Unterleuten

Es stinkt buchstäblich zum Himmel in Unterleuten, schwarze Rauchwolken qualmen, der Nachbar verbrennt Autoreifen, um den aus Berlin mit Frau und Baby zugezogenen Naturschützer zu vertreiben, der ausgerechnet hier den vom Aussterben bedrohten Kampfläufer retten will und sich überall einmischt.

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Hans Platzgumer, Am Rand. Roman, ZsolnayHans Platzgumer
Am Rand

Ein Mann verlässt noch vor Tagesanbruch seine Wohnung, besteigt einen Berg, setzt sich auf einen Felsen am Rand des Abgrunds, zieht Stift und Block hervor Eund beginnt zu schreiben. Einen ganzen Tag lang. So hat er das geplant: Hier oben will er zurückblicken auf sein Leben, hier oben endlich einen Text zu Ende bringen.

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Norbert Gstrein, In der freien Welt, Roman. HanserNorbert Gstrein
In der freien Welt

"In meinen Augen hörte er nicht auf, der größte zu sein, weil ich es nicht anders wollte", um diese Einsicht kreist der wenig erfolgreiche österreichische Autor Hugo in seinem Versuch, seinen in San Francisco ermordeten Freund John zu begreifen.

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Johanna Adorján, Geteiltes Vergnügen, Roman. Hanser Berlin 2016Johanna Adorján
Geteiltes Vergnügen

Er ist Geiger, groß, schlank und schön. Er geht leicht vornüber gebeugt, raucht und strahlt "etwas Sorgloses, Verschwenderisches aus". Ein Mann zum Verlieben. Und genau das tut die Ich-Erzählerin.

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