Krimis & Thriller

Kim Koplin
Die Toten von Morgen
Berlin, jetzt - ein Mann mit Kopfschuss wird unter der Caprivibrücke in Charlottenburg aufgefunden, keine Papiere, keine Zeugen, aber eine teure Uhr am Handgelenk. Der jungen Kommissarin mit den aserbeidschanischen Wurzeln, Nihal, wird rasch klar, dass die Drogenszene Berlins eine Rolle dabei spielt, und ein Bandenkrieg beginnt, in dem es um viel Geld geht, mit weiteren Toten.

Elmar Tannert
Der Club der dichtenden Polizisten
Katzen und Bier spielen für den Autor und Übersetzer aus dem Französischen und Tschechischen eine gewisse Rolle. In seinem ersten Kriminalroman taucht ein roter Kater auf, und viel Bier wird genossen, ist doch die Handlung dies- und jenseits der tschechischen Grenze im Böhmerwald angesiedelt. Diese Grenze spielt die Hauptrolle in dieser leichtfüßigen und zugleich tiefschürfenden Geschichte.

Anne Stern
Die weisse Nacht
„Schon so lange fotografierte sie, und doch war sie jedes Mal aufs Neue überrascht, ja fast erschrocken darüber, dass sie mit ihrer Leica die Macht hatte, die Gegenwart festzuhalten, den Moment einzusperren, längst Vergangenes sichtbar zu machen. Sie war mit ihren Fotos Herrin über die Zeit. Sie konnte in diese Zeit eintreten wie in ein Zimmer, das ihres war, und wieder hinausgehen, wann immer sie es wollte. Die gefrorene Zeit der Bilder gehörte nur ihr.“

Johannes Groschupf
Skin City
„Geduld ist der Schlüssel zum Paradies.“ Ein kluger Satz der Großmutter der Familie aus dem rumänischen Romadorf Fantanele, die in Berlin ein neues Zuhause gesucht hat. „Die Großmutter saß tagsüber breitbeinig auf den Stufen vor dem Haus in der Harzer Straße, breitbeinig, in bunten Röcken und mit ihren Goldmünzenketten, und rauchte Zigaretten. Jeder kannte sie hier, und sie kannte jeden.“

Stephan Schmidt
Die Spiele
Mozambique 1994 – bei seinem ersten Besuch in Mozambique lernt der Journalist Thomas Gärtner einen der Madgermanes kennen, der Vertragsarbeiter aus der zusammengebrochenen DDR, die kurz vor der Wiedervereinigung abgeschoben und um einen großen Teil ihres Lohns betrogen wurden.

Max Annas
Morduntersuchungskommission
Der Fall Daniela Nitschke
„Ich weiß, dass wir in einem Krieg sind. Und ich weiß, dass es Opfer gibt in so einem Krieg. Aber erstens will ich nicht zu diesen Opfern gehören. Und zweitens geschieht das, was ich mache, ja deshalb, weil niemand von mir weiß, dass ich es tu.“
