Amerikanische Romane

Elizabeth Gilbert, City of Girls. Roman. FischerverlageElizabeth Gilbert
City of Girls

Sie wolle ein Buch schreiben, sagte Elizabeth Gilbert, das wie ein Champagner-Cocktail wirkt, leicht und hell, spritzig und witzig. Das ist ihr durchaus gelungen, das schon einmal vorab, auch wenn es sich mit seinen 490 Seiten dann doch eher als Longdrink präsentiert.

Ann Petry, The Street. Roman, Nagel und KimcheAnn Petry
The Street

Die junge, attraktive Lutie, eine Schwarze, will ihrem achtjährigen Sohn Bubb eine bessere Zukunft bieten als das Leben in einer engen Dachgeschosswohnung in einem billigen Mietshaus in Harlem.

Sigrid Nunez, Der Freund. Aufbau-VerlagSigrid Nunez
Der Freund

"Was sind wir, Apollo und ich, wenn nicht zwei Einsame, die einander schützen, grenzen und grüßen? Es ist gut, dass die Dinge klar sind. Wunder oder kein Wunder, was immer geschieht, nichts wird uns trennen."

Vivian Gornick, 
Ich und meine Mutter. Penguin VerlagVivian Gornick
Ich und meine Mutter

"Meine Mutter ist eine urbane Hinterwäldlerin, und ich bin die Tochter meiner Mutter. Die Stadt ist unser natürliches Element." Auf langen Märschen quer durch Manhattan redet die Ich-Erzählerin mit ihrer 77jährigen Mutter, sie selbst ist 45, und beide reiben ihre Erinnerungen aneinander, bis es vernehmlich knirscht.

Kent Haruf, Abendrot. 
DiogenesKent Haruf
Abendrot

Holt, Colorado. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und im schlimmsten Fall auch jeder über jeden herzieht. Denn man wohnt nah beieinander an solch einem Ort. Das kann wirkliche Nähe bedeuten und Gemeinschaft, oder bloß Neugier und bösartige Gerüchte.

Hanya Yanagihara, Das Volk der Bäume, Hanser BerlinHanya Yanagihara
Das Volk der Bäume

Ivu'ivu ist eine kleine Insel in Mikronesien – hier leben Menschen, die möglicherweise unsterblich sind. Zumindest meinen das zwei Anthropologen und ein Mediziner herausgefunden zu haben, die dort ein verschollenes Steinzeitvolk entdecken.

Jennifer Clement, Gun Love, SuhrkampJennifer Clement
Gun Love

"Ich? Ich wuchs in einem Auto auf, und wenn man im Auto lebt, hat man keine Angst vor Blitz und Donner, das Einzige, wovor man Angst hat, ist der Abschleppwagen.“

Kent Haruf, Lied der Weite, DiogenesKent Haruf
Lied der Weite

Kent Haruf führt uns erneut in die fiktive Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Alle seine sechs Romane spielen hier, in der Provinz, wo jeder jeden kennt und bestens Bescheid weiß über echte und angedichtete Geheimnisse der anderen.

Emily Ruskovich, Idaho. HanserEmily Ruskovich
Idaho

Ein Roman, der mühelos zwischen den Zeiten hin- und herspringt und dabei über fünfzig Jahre, zwischen 1973 und 2025, durchkreuzt. Eine Geschichte, die weder den Mord an einem Mädchen aufklärt, noch das Verschwinden seiner älteren Schwester.

Celeste Ng, Kleine Feuer überall, dtvCeleste Ng
Kleine Feuer überall

"Ihr ganzes Leben lang hatte sie gelernt, dass Leidenschaft, genau wie Feuer, gefährlich war, leicht außer Kontrolle geriet, Wände hochkletterte und Gräben übersprang." Als sich 1968 die Revolte gegen den Vietnamkrieg wie ein Buschfeuer im ganzen Land ausbreitete, erwachte in der fünfzehnjährigen Elena der Wunsch, die Welt besser zu machen.

Shortlist Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2018

Affintiy Konar, Mischling. Hanser VerlagAffinity Konar
Mischling

Mischlinge waren bei den Nazis Personen, die aus einer Verbindung von Jude und Arier stammten. Die Zwillingsmädchen Stasia und Perle, die mit blonden Locken in Auschwitz vor ihrem künftigen Peiniger stehen, kennen diesen Begriff seit langem.

Larry Brown, Fay, Heyne Verlag, 2017, RomanLarry Brown
Fay

Stellen wir uns Fay vor wie Marilyn Monroe, als sie noch sehr jung war und als Norma Jean Baker mit 18 Jahren als Fotomodell entdeckt wurde. Die 17jährige Fay macht sich auf den Weg, um Armut, Missbrauch und Gewalt in ihrer Familie von Wanderarbeitern in Mississippi zu entkommen.