Romane

Elena Ferrante
Frau im Dunkeln
Leda ist Ende 40, Hochschullehrerin und allein lebend. Sie hat zwei Töchter, die in Toronto bei ihrem Vater leben, und sie macht Urlaub an der ionischen Küste nahe Neapel. Dort beobachtet sie Tag für Tag eine neapolitanische Großfamilie, die laut lärmend Strand und Meer genießt.

Marente de Moor
Aus dem Licht
Die Geschichte des französischen Filmpioniers und Erfinders Louis Aimé Augustin Le Prince bietet eine großartige Vorlage für einen Roman: Am 16. September 1890 stieg er in einen Zug nach Paris, um sein Patent anzumelden – und wurde nie mehr gesehen.

Anne Cathrine Bomann
Agathe
"Wenn ich mit zweiundsiebzig in den Ruhestand ging, hatte ich noch fünf Monate zu arbeiten. Das entsprach zweiundzwanzig Wochen oder, falls alle Patienten kamen, genau achthundert Gesprächen. War jemand verhindert und wurde krank, verringerte sich die Zahl natürlich. Darin lag, trotz allem, ein gewisser Trost."

Elena Ferrante
Lästige Liebe
Millionen haben ihre "Neapolitanische Saga" verschlungen: Elena Ferrante, deren Identität ein schönes Geheimnis bleibt, hat natürlich auch mal angefangen zu schreiben. Ihr Debütroman verweist in vielen Details auf ihren vierbändigen Welterfolg – und bedient doch keinerlei konkrete Erwartung.

Jean-Philippe Blondel
Ein Winter in Paris
Victor lebt mit seinen Eltern in der französischen Provinz, will aber mit 18 den Sprung in eine akademische Ausbildung wagen. Er geht nach Paris und schafft es bis ins zweite Jahr der "Vorbereitungsklassen des literarischen Zweigs, in der man sich auf das Auswahlverfahren für eine der elitären Écoles normales supérieures vorbereitet."

Josephine Rowe
Ein liebendes, treues Tier
"Das Leben ist sauber zerteilt mit dem Kriegsbeil, in ein Vorher und ein Nachher." Im Leben des australischen Vietnamveteranen Jack Burrough ist der Preis für das eine Jahr im Krieg ein endloses Elend.
