Romane

Silvia Bovenschen
Nur Mut
Vier wunderliche alte Frauen in einer weißen Villa – und eine junge. Sie ist aufsässig, von den Eltern zur Großmutter geschickt, strafversetzt sozusagen. Die vier Alten haben den größten Teil ihres Lebens hinter sich, ein für die eine mehr, für die andere weniger tragischer Gedanke. Schließlich leben die vier in einem durchaus luxuriösen Idyll.

Alex Capus
Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
Anfang November 1924: Ein 13jähriges Mädchen sitzt im Orient Express und raucht. Ein junger Mann beobachtet die ein- und ausfahrenden Züge auf dem Züricher Hauptbahnhof und sieht sie, und vielleicht fällt der Blick eines Reisenden bei seiner Ausfahrt aus dem Bahnhof auf die beiden. Ein Zufall wäre es gewesen, denn alle drei sind einander in Zürich nie begegnet.

Karl-Markus Gauß
Das Erste, was ich sah
Das erste, was das Kind bewusst vernimmt, ist die Stimme aus dem Radio, die Namen vermisster Soldaten verliest und die Orte, wo man sie zum letzten Mal gesehen hat. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind diese Stimmen aus dem Radio mächtig, regen sie doch die Fantasie der Kinder an, die mit den Geheimnissen hinter den Stimmen heranwachsen.

Markus Feldenkirchen
Keine Experimente
Er ist der ideale "Held" dieser witzig-anrührenden Komödie: Frederik Kallenberg, verheiratet, zwei Kinder, kämpft für ein "Müttergeld", damit Frauen zu Hause bleiben und ihre Kinder selbst erziehen können. Für diesen Einsatz fühlt sich der Bundestags-Abgeordnete aufgrund seiner tristen Kindheit bestens qualifiziert.


