Romane

Shida Bazyar
Drei Kameradinnen
Kasih, Saya und Hani kennen sich seit ihrer Pubertät. Aufgewachsen sind sie in einer hässlichen Hochhaussiedlung am Stadtrand, einem „sozialen Brennpunkt". Hier zu wohnen ist ein Stigma. Alle Wohnungen waren gleich eng und häßlich, niemand hatte hier ein Privatleben, "dafür war in diesen Wohnungen einfach zu wenig Platz."

Judith Hermann
Daheim
Bremer Literaturpreis 2022
Sie kann das Wort „Mahlzeit" nicht ausstehen – aber es ist eine feste Regel in der Zigarettenfabrik, in der sie arbeitet.

Ilia Vasella
Windstill
Südfrankreich im Sommer – blauer Himmel, strahlende Sonne, weite Landschaft. Es ist heiß, die Luft flimmert, in der Mittagshitze zieht man sich lieber in die Kühle dicker Schlossmauern zurück oder sucht Schatten unter Bäumen.

Ulrike Edschmid
Levys Testament
London 1972: Die Erzählerin verliebt sich in ‚den Engländer‘, der wie sie in der Protestbewegung dieser Jahre nach Antworten auf existentielle Fragen sucht, angetrieben von der Sehnsucht nach einem anderen, sinnvollen Leben.

Juli Zeh
Über Menschen
Dora will raus aus der Stadt, weg von Robert, ihrem Freund, dem Journalisten, Aktivisten und fanatischen Klimaretter, nun auch manischer Corona-Lockdown-Verteidiger, der erfolgreich schlaue Kommentare schreibt und Dora verbieten will, mit dem Hund Gassi zu gehen.

Hans von Trotha
Pollaks Arm
„Nicht zu wissen, wie eine Reise endet, sagt er, ist kein Grund, sie nicht anzutreten.“ Doch weil man im Vatikan weiß, dass diese Reise Ludwig Pollak in den Tod führen wird, versucht der deutsche Lehrer K., den Kunsthändler und Sammler und seine Familie zum Mitkommen zu bewegen, um ihn in Sicherheit zu bringen.
